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Schüler
Zehn Goldene Regeln für unsere Schulfamilie
Präambel
Wir Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer verbringen miteinander viele Stunden in der Schule. Vieles, was wir in diesen Stunden tun, ist uns vorgegeben. Der Lehrplan etwa schreibt uns vor, was wir zu lernen und zu lehren haben. Auf unsere gemeinsam verbrachte Zeit können wir aber Einfluss nehmen. Wir können Verantwortung übernehmen für unser Miteinander. In diesem Sinne verstehen wir die folgenden „Zehn Goldenen Regeln” als Ausdruck unseres Wunsches und unserer Absicht, die gemeinsam verbrachte Zeit zum Wohle aller zu gestalten.
1
An einem sauberen Ort hält man sich gerne auf. Ich achte deshalb auf Sauberkeit an meiner Schule. Ich vermeide Müll und lese ihn vom Boden auf. Darüber hinaus übernimmt meine Klassengemeinschaft ab und zu für eine Woche einen Aufräumdienst im Anschluss an die erste und zweite Pause.
2
Jeder will bewahren und beschützen, was ihm lieb und teuer ist. Ich achte deshalb auf einen sorgsamen Umgang mit den Schulmöbeln, den Schulbüchern und allem, was zur Ausstattung der Schule gehört. Ich beschädige nichts und achte das Eigentum des anderen.
3
Wir achten alle auf Pünktlichkeit an unserer Schule. Beim ersten Gong am Morgen sowie in den beiden Pausen finde ich mich im Klassenzimmer ein und treffe die Vorbereitungen für den Unterricht.
4
Jeder Tag hat seinen festen Rhythmus. Auch Essen und Trinken finden zu bestimmten Zeiten während eines Tages statt. Ich achte deshalb darauf, dass ich nur in den Pausen und nach Unterrichtsschluss Essen und Getränke zu mir nehme. Während des Unterrichts esse und trinke ich nicht und kaue auch keinen Kaugummi. Den Getränkeautomaten benutze ich nur in den Pausen und vor oder nach dem Unterricht.
5
Wer bei einer wichtigen Arbeit gestört wird, ist schnell genervt. Ich achte deshalb auf ein konzentriertes Arbeiten. Gegenstände, die ich nicht brauche, lasse ich in der Tasche.
6
Niemand lässt sich gerne unterbrechen, wenn er sich konzentriert oder wenn er mit einer wichtigen Sache beschäftigt ist. Wenn ich rede, möchte ich gerne gehört werden. Umgekehrt lasse ich auch andere ausreden. Ich achte deshalb auf Höflichkeit beim Gespräch. Ich kommentiere die Worte anderer nicht mit abfälligen oder unangemessenen Bemerkungen. Ich höre zu.
7
Jeder möchte gerne wie ein Mensch behandelt werden. Ich achte deshalb auf einen respektvollen Umgang miteinander. Ich beschimpfe niemanden und verzichte auf Beleidigungen. Wenn ich jemanden kritisieren will, tue ich das sachlich und auf faire Weise.
8
Bewegung und frische Luft tun gut. Deswegen verlasse ich in der Pause das Klassenzimmer. Ich achte dabei auf die nötige Rücksicht den anderen gegenüber. Weder remple ich noch lasse ich jemanden stolpern. Ich tue nichts, was jemandem körperlich schaden könnte.
9
Gewalt an der Schule ist ein Thema, das uns alle beschäftigt, oft auch erschüttert. Ich setze deshalb nicht auf Drohgebärden und verletzende Worte, sondern auf eine faire Konfliktlösung. Waffen und Waffenattrappen darf ich nicht mit in die Schule nehmen. Ich suche Rat bei Mitschülern, Lehrern oder Streitschlichtern, denen ich zutraue, dass sie mich bei meinen Konflikten unterstützen können.
10
Unsere Gesundheit ist uns lieb und teuer. Wir machen sie uns nicht kaputt. Wir wollen auch andere nicht zu gesundheitsschädigendem Verhalten verleiten. Deshalb ist Rauchen innerhalb des Schulgeländes verboten. Die Einnahme von Rauschmitteln und der Handel mit Drogen sind aufs Strengste untersagt.